Ein lachendes Auge blickt in die Zukunft und freut sich darauf, dass nun hoffentlich nicht mehr so viele Unterrichtsbesuche zu erwarten sind. Für mich das Schlimmste: die ewige Kontrolle mancher Seminarlehrer. Da wird einem schnell bewusst wie defizitär man ist oder wirkt. Ein dauerndes Bohren in den eigenen Wunden. Deshalb freue ich mich sehr auf das nächste Jahr, in dem man selbstständig arbeiten soll und darf.
Allerdings gibt es auch ein weinendes Auge, dass sicher die Gemeinschaft der anderen Referents vermissen wird, die ganze Atmosphäre an der Schule, die Schüler, an die man sich gerade gewöhnt hat, die sich an einen gewöhnt haben. Also die menschlichen Beziehungen die Rituale, die sich in so einem Jahr entwickeln. Jetzt gilt es neue Rituale zu entdecken, neue Beziehungen zu knüpfen, sich einen Platz zu erkämpfen. Das wird sicher nicht ganz leicht.
Insgesamt kann ich aber sagen: ich hab einiges gelernt dieses lange und doch kurze Jahr.
Vor allem: Lehrer sein bedeutet viel Arbeit auf allen Ebenen, aber es bringt auch viel Spaß.
RC.
Samstag, 25. Juli 2009
Sonntag, 12. Juli 2009
Das Ende naht
So, nun auch mal wieder ein kleiner Beitrag von mir. Ich schäme mich, dass der letzte schon so lange her ist, doch irgendwie lässt die Lust am Schreiben nach, wenn man ein Jahr lang so gut wie nichts anderes tut. Letztlich ist es schade, dass der große und prägende Mittelteil fast gar nicht dokumentiert wurde, aber trotz aller Aufregungen vollziehen sich die Veränderungen schleichend und irgendwann hält man die Geschehnisse für gar nicht mehr so erwähnenswert. Routine? Nun gut, das wäre vielleicht zu weit gegriffen... Sagen wir, Gewöhnung! Es sind noch drei Wochen, dann ist das erste Jahr vorüber. Wer hätte das gedacht? Wie immer, wenn viel zu tun ist, vergeht die Zeit rasend schnell. Und was haben wir gelernt?? So schlimm ist es doch alles gar nicht und wenn doch mal, überlebt man es auch irgendwie. Gott sei Dank kann ich jetzt sagen: ja, ich habe für mich den richtigen Beruf und die richtigen Fächer gewählt! Es macht Spaß! Gott sei Dank! Beispiele im Umfeld beweisen, dass es auch anders laufen kann. Darum schätze ich mich glücklich und harre der Dinge, die da kommen! Der guten und der schlechten. Machs gut, erstes Jahr! Es ist auch nicht schlecht, dass du zu Ende bist!!
Referent S.
Referent S.
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