Ein lachendes Auge blickt in die Zukunft und freut sich darauf, dass nun hoffentlich nicht mehr so viele Unterrichtsbesuche zu erwarten sind. Für mich das Schlimmste: die ewige Kontrolle mancher Seminarlehrer. Da wird einem schnell bewusst wie defizitär man ist oder wirkt. Ein dauerndes Bohren in den eigenen Wunden. Deshalb freue ich mich sehr auf das nächste Jahr, in dem man selbstständig arbeiten soll und darf.
Allerdings gibt es auch ein weinendes Auge, dass sicher die Gemeinschaft der anderen Referents vermissen wird, die ganze Atmosphäre an der Schule, die Schüler, an die man sich gerade gewöhnt hat, die sich an einen gewöhnt haben. Also die menschlichen Beziehungen die Rituale, die sich in so einem Jahr entwickeln. Jetzt gilt es neue Rituale zu entdecken, neue Beziehungen zu knüpfen, sich einen Platz zu erkämpfen. Das wird sicher nicht ganz leicht.
Insgesamt kann ich aber sagen: ich hab einiges gelernt dieses lange und doch kurze Jahr.
Vor allem: Lehrer sein bedeutet viel Arbeit auf allen Ebenen, aber es bringt auch viel Spaß.
RC.
Samstag, 25. Juli 2009
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